Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 100 - 01.06.2015
Streik im Sozial- und Erziehungsdienst

Fast 130 nordhessische Betriebs- und Personalräte fordern: Kommunale Arbeitgeber sollen ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen

Kitastreik

Foto: DGB Hessen-Thüringen/Solveig Kollar-Eggert

Kassel - Betriebs- und Personalräte aus Kassel appellieren an die kommunalen Arbeitgeber, in der aktuellen Tarifauseinandersetzung im Sozial- und Erziehungsdienst ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Mit einem gemeinsamen Appell unterstützen die, in den DGB-Gewerkschaften organisierten Interessensvertreter, die Forderungen der Streikenden. Der Verband Kommunaler Arbeitgeber (VKA) und seine Mitglieder werden aufgefordert die Blockadehaltung zu beenden. 

Die Beschäftigten in den nordhessischen Betrieben und Dienststellen brauchen eine gute Kinderbetreuung. Eine verlässliche Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst ist die Grundlage für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Die Arbeit von ErzieherInnen und SozialarbeiterInnen ist von großer Bedeutung für die Familien heute und die Zukunft unserer Kinder. Deswegen unterstützen wir ihre Forderung nach der Aufwertung der sozialen Berufe, die in erster Linie Frauenberufe sind“, unterstreichen die Unterzeichner. 

In den Betrieben und Dienststellen werde das Möglichste getan, damit Beschäftigte mit Betreuungsaufgaben aktuell keine Nachteile haben, wenn die Einrichtung ihrer Kinder bestreikt wird. Die Kinder und die Beschäftigten bräuchten jedoch wieder das gewohnte Betreuungsangebot. „Deswegen appellieren wir an die kommunalen Arbeitgeber ihre Blockadehaltung zu beenden und mit einem verhandlungsfähigen Angebot auf die Gewerkschaften zuzugehen“, heißt es in dem gemeinsamen Appell.

 

Zu den Erstunterzeichnern gehören u.a.: 

Carsten Bätzold, Betriebsratsvorsitzender VW Werk Kassel

Dieter Chrubasik, Betriebsrat Rheinmetall Landsysteme Kassel

Matthias Dippel, Betriebsratsvorsitzender Gesundheitsholding Nordhessen GmbH

Jonas Dörge, Personalratsvorsitzender Herkules BKK

Dirk Fleischer, Personalratsvorsitzender Stadtreiniger Kassel

Klaus Horn, Betriebsratsvorsitzender Städtische Werke Kassel AG

Karsten Lenz, Gesamtbetriebsratsvorsitzender EAM GmbH & Co KG

Thomas Maier, Betriebsratsvorsitzender AKGG GmbH

Stefan Rüppel, Personalrat Polizeipräsidium Nordhessen

Ralf Salzmann, Betriebsratsvorsitzender Kasseler Verkehrsaktiengesellschaft

Aus diesen Betrieben haben viele weitere KollegInnen den Aufruf unterzeichnet.

Außerdem haben unterschrieben Betriebs- und Personalräte von:

Pacoma (Eschwege)

Regionalverkehr Kurhessen (RKH)

Viessmann Wärmepumpen

Daimler (Werk Kassel)

Grenzebach (Bad Hersfeld)

Alstom Grid (Kassel)

IVECO Nutzfahrzeuge (Kassel)

Vitos Kurhessen

KKH

KKH Frankenberg

DuraFibers Technologies


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